Zu meiner Person

 

Als Fachkrankenschwester für Palliative Care (Zusatzqualifikation Schmerzexpertin), u.a. in Leitungsfunktion, arbeitete ich über viele Jahre im Bereich Onkologie/Palliativmedizin in zwei Fachkliniken. Ebenso habe ich umfassende Kenntnisse in der internistischen Intensivpflege und der Dialyse. Die anspruchsvolle Arbeit mit Menschen, die sich in Ausnahmesituationen, im Schock und in Grenzbereichen des Lebens befinden, schulte über drei Jahrzehnte meinen Blick auf die Menschen. Die Kommunikation, Begleitung und Führung der Schwerkranken und ihren Angehörigen innerhalb eines multiprofessionellen Teams in extrem belastenden Situationen, machten mich zu der Persönlichkeit, die ich heute bin.

Über mehrere Jahre war ich Mitglied und ausgebildete Moderatorin in einem klinischen Ethik-Komitee einer Fachklinik. Die prinzipienorientierten und moderierten Falldiskussionen dienten dazu, die individuelle Situation des Patienten ausführlich im Klinikteam (Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Psychologen, Seelsorger) zu erörtern sowie eine fachliche Empfehlung für die weitere Behandlung zu geben. 

Die Ausbildung zur Trauerbegleiterin beim Institut für Trauerarbeit in Hamburg (ITA e.V., Hamburg) absolvierte ich nebenberuflich über zwei Jahre. Wertvolles psychologisches Wissen, der Umgang mit Verlusterfahrungen und traumatischen Ereignissen wurde in einer unglaublichen Tiefe vermittelt, ebenso der professionelle Umgang mit komplexen familiären Systemen. Als Kooperationspartnerin bin ich dem Institut für Trauerarbeit Hamburg nach wie vor sehr verbunden.

Als zertifizierte Verfahrenspflegerin nach dem Werdenfelser Weg bin ich seit 2012 für Betreuungsgerichte tätig. Hier setze ich meine beruflichen Kenntnisse bei der Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen ein. Sämtliche körpernahe Fixierungen, medikamentöse Sedierungen und geschlossene Unterbringungen werden bei dieser Arbeit sensibel hinterfragt und nach Möglichkeit durch mildere Maßnahmen ersetzt.

Seit 2017 bin ich als zertifizierte Verfahrensbeiständin bei verschiedenen Familiengerichten tätig. Neben den bekannten Familiensachen habe ich mich auf sämtliche freiheitsentziehenden Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich spezialisiert. Hier vertrete ich u.a. Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen, Suchterkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Erkrankungen, sowie schwer erkrankte und sterbende Kinder und Jugendliche.

Im Herbst 2018 wechselte ich vollständig in die berufliche Selbständigkeit.

Als Referentin und Dozentin bin ich für Firmen, Unternehmen, Pflegeeinrichtungen, sowie Akademien, Hospizdienste, Volkshochschulen und weitere Interessensgruppen tätig.

Im Moment befinde ich mich noch bis Oktober 2021 in Ausbildung zur Systemischen Beraterin.