Verfahrensbeistand

nach dem Werdenfelser Weg

 

Als Verfahrensbeiständin für Familiensachen mit zusätzlicher Spezialisierung auf freiheitsentziehende Maßnahmen (§1631b Absatz 1 und §1631b Absatz 2 BGB) nehme ich die Rechte des betroffenen Kindes / Jugendlichen wahr.

Freiheitsentziehende Maßnahmen können sein: Hochstellen von Bettseitenteilen an Pflegebetten, Gurtfixierungen / Klettverschlüsse in Rollstühlen und Pflegesesseln vom Becken, Oberkörper, Beinen, Therapietisch am Rollstuhl, Fixierungen im Pflegebett des Beckens, des Oberkörpers, der Oberschenkel, der Beine und der Arme durch Gurtsysteme wie Segufix, Zimmereinschlüsse, geschlossene Unterbringung, medikamentöse Sedierung, Zwangsmedikation u.a.

Im Vordergrund steht immer die Suche nach milderen Maßnahmen zu körpernahen Fixierungen, Einschlüssen, geschlossenen Unterbringungen und medikamentöser Sedierung. Freiheitsentziehende Maßnahmen aufgrund von Mitarbeitermangel sind unzulässig!

Bei Besuchen des betroffenen Kindes / Jugendlichen und Gesprächen mit den Sorgeberechtigten, sowie weiteren am Verfahren beteiligter Personen, stehen dessen Wünsche, die Freiheit und Würde und seine individuelle Lebenssituation im Mittelpunkt.